Internationaler Buddhistischer Kulturverein  
e.V. Berlin  
Fo-guang-shan

Der Verein Der Internationale Buddhistische Kulturverein e.V. Berlin
Deutschland (IBKB) wurde am 16. Januar 1993 in Berlin gegründet und am 2. September 1993 als Verein registriert. Gründungsmitglieder des Vereins waren zumeist deutsche Staatsbürger chinesischer Abstammung und deren Familienangehörige, die sich zum Buddha und seiner Lehre bekennen. Der Verein gehört dem internationalen Dachverband "Buddha's Light International Association" (Internationale Buddha-Licht-Gesellschaft- BLIA) mit Sitz in Los Angeles an. Er hat Zweigstellen in Frankfurt am Main, Düsseldorf und Hamburg. Er gibt ein monatliches Mitteilungsblatt "Buddhas Licht-Nachrichten" in deutscher und chinesischer Sprache heraus. Auch alle anderen Aktivitäten des Vereins erfolgen in beiden Sprachen.

Die Ziele des Vereins:
Der Verein IBKB will den Mahayana-Buddhismus der chinesischen Überlieferung in Deutschland bekannt machen. Dabei will er als Laiengemeinschaft die Ziele der Fo-guang-shan-Gemeinschaft mit Sitz in Kaohsiung, Taiwan, Republik China) unterstützen. Gründer dieser Bewegung mit zahllosen Zweigklöstern in aller Welt, die den Buddhismus aus den Klöstern wieder zu den Menschen bringen will, ist der Hochehrw.
Großmeister Hsing-yün, der seine Sichtweise der Buddhalehre "Humanistischer Buddhismus" nennt. Zu den Aktivitäten des Vereins gehört die Schaffung buddhistischer Andachtsstätten überall in Deutschland, die Abhaltung von Andachten, die Unterweisung in der Buddhalehre, Meditationskurse, die Herausgabe buddhistischer Schriften, die Veranstaltung von Übungstagen wie auch kulturelle Veranstaltungen. Mitgliedschaft Der Verein steht allen Menschen offen, die seine Aktivitäten unterstützen und fördern wollen. Zu diesen
Aktivitäten gehören nicht nur die Pflege eines intensiven individuellen und gemeinschaftlichen religiösen Lebens und die Förderung der religiösen Bildung der Mitglieder, sondern auch die Verwirklichung der buddhistischen Ideale im Alltag, in der Familie, im Berufsleben und in der Gesellschaft.
Der Verein finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

Die Mitglieder wollen die folgenden Aufgaben verwirklichen:
1. der Lehre des Buddha folgen und sie verbreiten, die Drei Kostbarkeiten (Buddha, Dharma und Sangha) verehren und zum Nutzen und Erwachen der Welt beitragen;
2. einen lebendigen, dynamischen und praktischen Buddhismus fördern, dadurch ein Lauteres Buddhaland auf Erden schaffen und allen Lebewesen Zuwendung, Mitempfinden und Unterstützung gewähren;
3. den menschlichen Charakter durch ein ethisches Verhalten im Sinne der Buddhalehre, insbesondere durch die Beachtung der fünf buddhistischen Übungsregeln (Abstehen vom Töten, vom Stehlen, von sexuellem Fehlverhalten, von Lüge und von Rauschmitteln) sowie durch Meditation und Weisheit vervollkommenen;
4. die buddhistische Kultur und Bildung fördern.

Die vier Entschlüsse der Mitglieder: Mögen Güte, Mitleid, Mitfreude und Gleichmut die Dharma-.Welten durchdringen! Mögen wir unser Glück wertschätzen und dadurch Menschen und Göttern von Nutzen sein! Wir wollen Ch'an und Lauteres Land mit den Silas in gleicher Weise und mit Geduld praktizieren! Und schließlich wollen wir Demut empfinden, Dankbarkeit erweisen und den Höchsten Entschluß fassen! Großmeister Hsing-yün äußerte bei der Gründung der BLIA: "Der Buddha lehrte uns, das ganze Universum als unser Herz zu erleben. Deshalb wollen wir in der BLIA keine Unterschiede von Rasse, Kultur und Land machen. Auf diese Weise können wir den Geist des Tathagata in seiner Fülle ausdrücken und haben dadurch auch eine globale Perspektive, den Buddhismus zu fördern. Buddhismus bedeutet ein Leben in Mitempfinden und allumfassender Güte und mit der Weisheit der Unterscheidung von Rechtem und Falschem."


Fo-guang-shan Tempel









Tempel

 
Teehaus


Fo-guang-shan-Tempel in Berlin
Der Fo-guang-shan-Tempel Berlin ist ein beeindruckender buddhistischer Sakralbau. Der Baustil ist der eines traditionellen chinesischen Palastes. Das Gebäude ist mit modernen Einrichtungen ausgestattet. Das Grundstück umfaßt 2.775qm . Die bebaute Fläche beträgt 2.161qm.
Im September 1999 wurde das Anwesen mit der Einweihung der Buddhastatue offiziell eröffnet. Gleichzeitig wurden die Zeremonien der Dreifachen Zuflucht und der Fünf Sîlas sowie ein buddhistischer Festakt zur Befreiung der Hungergeister durchgeführt.
In dem Gebäude gibt es eine große Gebetshalle, einen Meditationsraum, eine Bibliothek, einen Konferenzraum, eine Galerie zur Ausstellung buddhistischer Kunst, einen Gastraum, mehrere Seminarräume, ein Büro, eine Speisehalle, Fremdenzimmer und ein Teehaus zur Entspannung.
Es ist eine Mischung von westlicher und östlicher Kultur, eine Verschmelzung von traditionellem und modernem Buddhismus.
Das Ziel dieses multifunktionalen internationalen buddhistischen Gebäudes ist dasselbe wie das des buddhistischen Klosters Fo-guang-shan mit Hauptsitz in Kao-hsiung, Taiwan, ROC: die Förderung des Buddhismus durch kulturelles Leben, Ausbildung von buddhistischem Nachwuchs, Zufriedenheit der Gesellschaft durch Mildtätigkeit, Aufrechterhaltung der Moral durch gemeinsame Gebetsstunden.
Fo-guang-shan strebt in all seinen Veranstaltungen an, den Humanistischen Buddhismus in Europa zu verbreiten und das irdische Reine Land auch hier in Westen zu errichten.
Die angebotenen Seminare von Fo-guang-shan Berlin umfassen chinesische und deutsche Sprachkurse, Lesung der buddhistischen Sûtras, Meditationskurse, Kurse zum Abschreiben der buddhistischen Sûtras, Kurse zur Einführung in die Teezeremonie, Kochkurse, Tai-Chi, Chor und buddhistische Gesangsstunden.
Zusätzlich werden regelmäßig Vorträge und akademische Konferenzen angeboten.
Jeden Sonntag findet eine gemeinsame Andacht statt.
Einmal im Monat gibt es eine ganztägige Meditation.
An jedem Mittwoch finden Meditationen und Vorträge in deutscher Sprache statt.
Außerdem gibt es mehrmals im Jahr Dharma-Tage der deutschen Mittwochsgruppe.
Weiter führt die deutsche Mittwochsgruppe auch gemeinsame Ausflüge, Tempelbesuche, Wanderungen usw. durch.
Der Fo-guang-shan-Tempel in Berlin ist ein multifunktionales Gebäude.
Neben der religiösen hat er auch eine Erziehungs- und eine kulturelle Funktion.
Der Tempel ist für alle geöffnet.
Jeder ist willkommen, ob Buddhist oder nicht.



Teehaus

Teezeremonie
 
 
Ziele der Fo-guang-shan-Gemeinschaft
Verbreitung der Buddhalehre durch kulturelle Aktivitäten,
Begabungsförderung durch Ausbildung,
- durch soziales Wirken der Gesellschaft zu dienen, -
Herz und Geist durch die buddhistische Praxis zu läutern.
Noch eine buddhistische Gruppe in Deutschland?
Zwar gibt es in Deutschland schon viele buddhistische Gruppen unterschiedlicher Schulrichtung. Dennoch glauben wir, daß gerade die integrative chinesische Tradierung des Buddha-Dharma ein wichtiger Ausschnitt des buddhistischen Spektrums ist. Obwohl die Fo-guang-shan-Tradition zur Lin-chi-Linie des Ch'an-Buddhismus gehört, wünscht unser Gründer, daß die Wege aller acht traditionellen Schulen des chinesischen Mahâyâna gelehrt und praktiziert werden. Dabei werden zwei Übungswege besonders gepflegt: die meditative Praxis des Ch'an und der Weg der Buddha-Vergegenwärtigung (Ching-t'u = Lauteres Land).
Der Gründer Großmeister Hsing-yün wurde 1927 in China geboren. Im Alter von 12 Jahren trat er in ein buddhistisches Kloster ein; 1941 erhielt er die volle Mönchsordination. Im Jahre 1949 floh er vor den im Bürgerkrieg siegreichen Kommu-nisten auf die Insel Taiwan, wo er sich intensiv um die Belebung des Buddhismus der chinesischen Tradition bemühte.
Vesakh Feier
Am 16. Mai 1967 begründete er auf einem Berg in der Nähe der Stadt Kaohsiung im Süden der Insel das Fo-guang-shan-Kloster (Kloster des Buddha-Licht-Berges), das zur Keimzelle weltweiter Aktivitäten wurde. Heute zählt die von Großmeister Hsing-yün gegründete Reformbewegung Anhänger und Tempel (Klöster, Meditationszentren) auf allen Kontinenten. Die vom Großmeister gegründete Bewegung genießt weltweite Anerkennung nicht nur wegen ihrer kulturellen, erzieherischen und philantropischen Initiativen (Zeitungen, Ver-lage, Schulen, Kinderheime, Universitäten), sondern auch wegen ihres Engagements für den Welt-Buddhismus. Großmeister Hsing-yün ist Patriarch der Lin-chi-Linie des Ch'an-Buddhismus in 48. Generation. Hsing-yün über sein Lebenswerk: "Alle Verehrung gehört dem Buddha; die Erfolge gehören den Menschen; der Nutzen gehört dem Kloster; und die Verdienste gehören den Vertrauensvollen." Humanistischer Buddhismus Großmeister Hsing-yün nennt seine Interpre-tation des Dharma "Humanistischer Buddhis-mus". Der Humanistische Buddhismus geht auf die Reformbewegung des Großmeisters T'ai-hsü (1889-1947) in den 20er und 30er Jahren dieses Jahrhunderts zurück.
Er will den Buddhismus aus den Klöstern wieder zu den Menschen bringen. Mit den Worten des Großmeisters: "Sâkyamuni-Buddha wurde unter den Menschen geboren. Er lebte unter den Menschen. Er wurde unter den Menschen erleuchtet. Und er lehrte unter den Menschen.
Um Buddhaschaft zu erlangen, müssen wir unsere menschlichen Begabungen fort-dauernd kultivieren.
Unsere Buddha-Natur kann nur mit und unter anderen Menschen gefunden werden. Wenn wir erleuchtet werden wollen, müssen wir uns in der Gesellschaft üben und rechtes Verhalten unter den Menschen kultivieren. Verankert zuerst Menschlichkeit in euch; dann werdet ihr eure Buddha-Natur finden.
Eure Humanität wird durch euer Herz kultiviert. Wenn euer Herz bewegt ist, zeigt sich eure Buddha-Natur.

Vesakh BazarWenn man den Dharma durch Gebefreudigkeit, heilsames Handeln und Ruhen in Meditation in den Alltag hineinnimmt und dadurch seine Weisheit erweitert, dann hat man nicht nur seine menschliche Natur erfüllt, sondern auch einen großen Schritt auf dem Weg zur Erleuchtung getan. - Voraussetzung dazu ist unser fester Entschluß, den Weg des Buddha zu gehen, in welchem Maße unser Vertrauen in die Lehre des Buddha wächst. Dann werden Gebefreudigkeit, ethisches Verhalten und innere Stille automatisch folgen.
Der Buddhismus der Vergangenheit wurde von Zurückgezogenheit, Waldeinsamkeit, Selbst-bezug und Individualismus geprägt. Er hat dadurch seine humanistische Qualität weitgehend verloren. Deshalb sind so viele Interessenten vor seinen Toren geblieben. Wir müssen unsere Anstrengungen erneuern, um den Menschen mehr zu helfen und sie einzubeziehen.
Der Humanistische Buddhismus von heute will alle buddhistischen Lehren, die im Laufe der letzten 2500 Jahre entstanden sind, miteinander in Einklang bringen und inte-grieren. Er will in allen traditionellen Schulen jene Dimension zur Entfaltung bringen, die sich den Menschen und ihren Leiden zuwendet.

Unser Ziel ist es, ein Bodhisattva zu werden. Der Humanistische Buddhismus richtet seine Anstrengungen deshalb auf die Welt, anstatt sie verlassen zu wollen. Seine Sorge gilt mehr den Lebenden als den Toten, mehr dem Nutzen der anderen als dem eigenen Wohlsein. -
Vesak waschenDazu lehrt er die 5 Sîlas und die 10 Tugenden, die Vier Unermeßlichen Geisteshaltungen, die Praxis der 6 Pâramitâs und die 4 Allumfassenden Tugenden der Gebe-freudigkeit, der liebevollen Rede, des wohl-wollenden Lebenswandels und der Zusammenarbeit. Die Beachtung der 5 Sîlas kann die Gesellschaft stabilisieren. Die Praxis der 6 Pâramitâs kann ein Land festigen. Die 4 Unermeßlichen Geisteshaltungen können universellen Nutzen verbreiten.

Unser Ziel ist es, den Menschen Vertrauen, Freude, Hoffnung und Dienst zu schenken.
Buddhistische Hochzeit im TempelWir wollen ihnen dienen, ihnen unsere helfende Hand reichen, freundschaftliche Beziehungen mit ihnen schaffen, ihnen Freude bereiten." Wer gehört zur Gemeinschaft? Entsprechend einem Wort des Buddha Sâkyamuni gehören zum Fo-guang-shan-Sangha sowohl Mönche (bhiksus) und Nonnen (bhiksunîs) als auch Laienanhänger beiderlei Geschlechts (upâsakas und upâsikâs). Im Gegensatz zu anderen buddhistischen Ländern wurde in China (wie auch in Vietnam und Korea) die Ordinationssukzession nicht nur für Mönche, sondern auch für Nonnen bewahrt.

Die Laienanhänger sind im Sinne des Bodhisattva-Ideals mit den Mönchen und Nonnen Träger des spirituellen und sozialen Lebens der Gemeinschaft. Sie können deshalb auch zu Lehrämtern berufen werden.

Aktivitäten in Berlin Dharma-Kurse, Vorträge, Meditationsgruppen, Andachten (pûjâ), Jugendarbeit, chinesische Sprachkurse, Kunstaustellungen usw.


Buddhistische Hochzeit  
 
Regelmäßige Termine:
Andacht mit Ansprache
(chin. mit Übersetzung)
Dharma-Unterweisung und Meditation
im Wechsel
(in deutscher Sprache)
Ackerstr. 85/86 in 13355 Berlin
Tel.:030-413 76 21  Fax:030-413 87 23
 
Weitere Auskünfte:
IBKD-Rheinland
Siemensstr. 36 in 40227 Düsseldorf
Tel.:0211-787882  Fax: 0211-787883
IBKD-Hamburg
Tel.: 040-236 88980  Fax: 040-236 88981
IBKD-Frankfurt
Hanauer Landstr. 17, 60314 Frankurt am Main
Tel.: 069-405 90870  Fax: 069-405 90871
IBKD-München
Moosacher Str. 14 in 80809 München
Tel.: 089-35473857  Fax: 089-35473860
 
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